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Liebe?

Tja was Liebe ist darum drehen sich viele Filme und Bücher.

Jeder hat wohl, ob bewußt oder unbewußt, da so seine Vorstellungen.

Meine war lange: Wenn mich ein Mann scheiße behandelt, liebt er mich. Und wenn ich um seine Aufmerksamkeit und Gunst buhlen muss, dann meine ich, dass das die Liebe zu ihm ist.

Klingt komisch, war aber so. Durch viel Arbeit an mir selbst, erkenne ich nun schon sehr früh, wie ein Mann so tickt. Zumindest ob er wieder "unerreichbar" ist. Und lasse dann die Finger davon.

Verliebt sein war für mich immer das rauschende Gefühl. Psychologen sagen ja, die Verliebtheit ähnelt einer Psychose. Nach diesem Gefühl kann man süchtig werden: man beschäftigt sich nur noch mit dem anderen, der Alltag die Realität rücken weit in den Hintergrund, alles ist super und toll! Alles ist ver-rückt.

Nun kenne ich seit 3 Jahren einen Mann, bei dem gab es diese Verliebtheitsphase nicht. Aber ich hatte Gefühle für ihn. Sehr warme. Sehr liebe. Aber eben ohne den Rausch. Er ist sehr liebevoll, warmherzig, fürsorglich, humorvoll, wenig egoistisch oder narzisstisch. Wir haben denselben Humor, dieselben Vorlieben und Lebenseinstellungen. Zeit mit ihm zu verbingen ist wunderbar. Seine Nähe zu spüren einfach toll. 

Liebe ich ihn?

Ich habe ein Problem mit Nähe. Er kommt mir nah UND behandelt mich respekt - und liebevoll. Damit komme ich nicht klar. Das kenne ich nicht. Bin verwirrt. Dichte ihm ein Psychopathendasein an, mache seine Fehler übergroß, projeziiere alte Liebschaften auf ihn.

Und flüchte. Mache zu. Bin abweisend. Brach sogar den Kontakt ab.

Ich kann das also schon erkennen: es hat mehr mit mir, als mit ihm zu tun.

Ich kann ihm das auch sagen.

Und mich langsam daran gewöhnen, dass da kein Drama, keine Verletzung, keine Misshandlung, keine Lieblosigkeiten sind, keine kranke Symbiose...

sondern: Liebe UND Freiheit. Ich darf ich sein, er darf er sein und manchmal sind wir WIR.

11.3.17 09:06
 
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